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ThemaQuarzfilter24 Beträge
RubrikSelbstbau
 
AutorHerbert, Heilbad Heiligenstadt10990
Datum24.10.2005 09:376888 x gelesen
1. Wo bekommt man Quarzfilter 45Mhz,Bandbreite 12Khz und geringer her?

2. Ist die Herstellung solcher schmalbandigen Quarzfilter besonders

schwierig oder was?

antworten
 
AutorBernd, nr Berlin10991
Datum24.10.2005 16:536207 x gelesen
Geschrieben von ---Hier Namen einfügen---



Guten Tag Herbert,

Antiautoritär erzogen?

Etwas mehr Höflichkeit lockt auch Antworten heraus!.

oder was?

73 de Bernd



antworten
 
AutorPeter Voelpel DF3KV, Auetal10993
Datum24.10.2005 17:206000 x gelesen
Geschrieben von Herbert1. Wo bekommt man Quarzfilter 45Mhz,Bandbreite 12Khz und geringer her?

2. Ist die Herstellung solcher schmalbandigen Quarzfilter besonders

schwierig oder was?




Du kannst Dir jederzeit Quarze dafür schleifen lassen.

Wo ist Dein Problem, hast Du keine Ahnung von Technik, oder was?

antworten
 
AutorHa-Jo, DJ1ZB, Frontenhausen10994
Datum24.10.2005 18:076054 x gelesen
Lbr Herbert,



na ja, ganz so einfach sind solche Filter nicht zu bauen, und es benötigen auch nur wenige Privatkunden so etwas. Das macht den Markt dünne.



Vielleicht aber kannst Du zunächst das Angebot auf

www.helpert.de

prüfen, ob Du durch Kaskadieren dieser dort aufgeführten Filter für 45 MHz etwas anfangen kannst. Siehe unter MFC1.



OK?



73 Ha-Jo, DJ1ZB

antworten
 
AutorHerbert, Heilbad Heiligenstadt10996
Datum25.10.2005 07:496048 x gelesen
Zunächst danke für alle Antworten

Das Helpertangebot kenne ich (45Mhz,15Khz Bandbreite).

Ich habe einen KW-SSB-Empfänger nachgebaut.Dort ist ein solches Filter

in der ersten ZF,leider sehr breit.

Ich höre fast jeden Abend gern die Runden auf dem 80Meterband.Bei

dichter Bandbelegung wäre eine bessere Selektion in der 1.ZF wünschens-

wert.

mfg

Herbert

antworten
 
AutorUli, DK4SX, Ulm10997
Datum25.10.2005 08:376043 x gelesen
Hallo,



ich habe noch einige 45 MHz-Quarzfilter aus NöbL-Restbeständen hier; die haben aber alle etwa 15 kHz Bandbreite. Wenn die Bandbreite des Roofing-Filters Probleme macht, könnte man immer noch die Verstärkung in der 1. ZF reduzieren und dafür den 2. Mischer etwas aufpäppeln; dann würde er weniger übersteuert und die Bandbreite des 1. Filters wäre nicht so störrelevant. In einem Eigenbaugerät sollte eine solche Änderung machbar sein. Das dürfte vor allem preiswerter ausfallen, als die Beschaffung eines schmalen 45 MHz Filters.



73 Uli, DK4SX

antworten
 
AutorHerbert, Heilbad Heiligenstadt10998
Datum25.10.2005 11:456052 x gelesen
Hallo Uli

Danke für deine Antwort.

45Mhz-Quarzfilter(15Khz) hab ich genügend da.

Die Verstärkung für die 1.ZF zu reduzieren ist eine gute Idee.Das Signal

geht vom Quarzfilter über einen R (1k)direkt in den TCA440.Werde den R mal

vergrössern und die Verstärkung des ICs verringern.

Trotzdem noch mal die Frage:Ist die Herstellung von schmalen 45Mhz besonders schwierig oder warum finde ich solche nicht in den einschlägigen

Katalogen?

Kann man die Bandbreite auch durch Beschalten des Quarzfilters mit Konden-

satoren irgendwie einengen? Wohl kaum.

mfg

Herbert

antworten
 
AutorUlrich, DF4KV, Bonn10999
Datum25.10.2005 12:566054 x gelesen
Moin,

Geschrieben von HerbertDie Verstärkung für die 1.ZF zu reduzieren ist eine gute Idee.Das Signal geht vom Quarzfilter über einen R (1k)direkt in den TCA440.

Ohje..TCA440.. Und da suchst Du zuerst nach einem besseren Quarzfilter?

Darf man fragen, wer sich die Schaltung ausgedacht hat, ein TCA440 auf 45MHz?



73 de Ulrich, DF4KV

antworten
 
AutorPeter Voelpel DF3KV, Auetal11000
Datum25.10.2005 13:146039 x gelesen
Hallo Herbert,



Schmalere Roofing Filter verbessern bei Empfängern mit hoher 1.ZF lediglich den Dynamikbereich bei nahe an der Empfangsfrequenz Störsignalen.

Die eigentliche Selektion findet in der Regel in der zweiten ZF-Stufe statt, die dann mit schmalbandigigen Quarzfiltern hoher Flankensteilheit ausgestattet ist und in der Regel auch völlig ausreichend ist.

Bei einem Einfachempfänger wie Du ihn offenbar verwendest dürfte sich der Aufwand nicht lohnen.

Hier empfiehlt sich in der Tat das herabsetzen der Verstärkung vor dem Mischer oder ein Abschwächer vor dem Empfängereingang.

Bis vor einiger Zeit gab es überhaupt keine Filter schmaler Bandbreite für hohe Zwischenfrequenzen, da sie in der Tat nicht einfach her zu stellen sind.

Der einzige Hersteller der sie als Zubehör für verschiedene Standardfrequenzen mittlerweile anfertigt ist International Radio



hier ist der Link



Ich habe schaltbare schmale Roofingfilter mit 2,3KHz Bandbreite bei SSB und 600Hz bei CW/RTTY seit 30 Jahren in der ersten ZF meines Drake R4C

und bei diesem sehr guten Empfänger benötige ich sie eher selten wirklich.



Peter

antworten
 
AutorHerbert, Heilbad Heiligenstadt11001
Datum25.10.2005 14:456036 x gelesen
Hallo Ulrich

Danke für die Antwort.

Die Schaltung ist aus den "Elektor" 1/99.Ist dort als AM/FM/SSB-Emp-

fänger veröffentlicht. Gut für FM braucht man die Bandbreite.Ich nutze

den Empfänger nur für SSB und dachte ich könne es mir "einfach" machen

mit schmalen Filtern.

Gruß

Herbert

antworten
 
AutorHerbert, Heilbad Heiligenstadt11002
Datum25.10.2005 15:096015 x gelesen
Hallo Peter

Vielen Dank für die ausführliche und sehr gute Antwort.

Die Schaltung stammt aus dem "Elektor"1/99.(AM/FM/SSB-Empf.)

Nutze den Empf. aber nur SSB.Ich bastele halt gern,habe den

Empf. schon mehrmals aufgebaut und suche nach Verbesserungen.

Gruß

Herbert

antworten
 
AutorUlrich, DF4KV, Bonn11004
Datum25.10.2005 16:076150 x gelesen
Hallo Herbert,

Geschrieben von HerbertDie Schaltung ist aus den "Elektor" 1/99.Ist dort als AM/FM/SSB-Empfänger veröffentlicht.

diese spezielle Schaltung kenne ich nicht, aber dafür andere aus Elektor, bei denen die Hersteller-Datenblätter häufig doch recht großzügig interpretiert wurden. So ein TCA440 gehört jedenfalls nicht in die hohe erste ZF bei einem KW-RX (der Schaltkreis wäre einsetzbar als letzte ZF-Stufe hinter einem schmalen Filter). Wenn man etwas verbessern will, sollte man also dort ansetzen; ein schmaleres erstes ZF-Filter wirst Du im Normalfall nie brauchen, schon gar nicht für abendliche 80m-Runden;-) Was für ein Filter steckt denn in der zweiten ZF?



73 de Ulrich, DF4KV

antworten
 
AutorHa-Jo, DJ1ZB, Frontenhausen11005
Datum26.10.2005 01:196104 x gelesen
Lbr Ulrich,



wieso sollte man den TCA440 nicht in bzw ab der 1. ZF eines Empfängers einsetzen?



50 MHz mag ja etwas hoch sein, aber bis 30 MHz ist der HF-Eingang doch ganz gut zu gebrauchen.



HW?



73 Ha-Jo, DJ1ZB

antworten
 
AutorHa-Jo, DJ1ZB, Frontenhausen11006
Datum26.10.2005 01:206042 x gelesen
Lbr Ulrich,



wieso sollte man den TCA440 nicht in bzw ab der 1. ZF eines Empfängers einsetzen?



50 MHz mag ja etwas hoch sein, aber bis 30 MHz ist der HF-Eingang doch ganz gut zu gebrauchen.



HW?



73 Ha-Jo, DJ1ZB

antworten
 
AutorHerbert, Heilbad Heiligenstadt11013
Datum26.10.2005 09:546040 x gelesen
Hallo Ulrich

Zunächt danke für deine Antwort.

Ich muß mich etwas korrigieren,beim TCA440 wird die HF-Vorstufe (Pin1u.2)

als 1.ZF-Verstärker genutzt.Danach fungiert der TCA als 2.Mischer und

2.ZF-verstärker.

Die 2.ZF ist mittels Dioden umschaltbar(schmall,breit).Orginal zwischen

3Khz und 12Khz.Es handelt sich um Keramikfilter.3khz ist zu schmall,die

OMs hören sich zu dumpf und unverständlich an.6khz geht ganz gut.

Der ganze RX ist eigentlich ein schönes Bastelprojekt,immerhin Prozes-

sor gesteuert,Digitalanzeige und so eine Art Preselector ist auch vor-

handen.

Hab natürlich auch noch einen guten ICOM R75 zu hause.

Aber ich bastele halt gern.

Gruß

Herbert

antworten
 
AutorUlrich, DF4KV, Bonn11014
Datum26.10.2005 10:106072 x gelesen
Hallo Ha-Jo,



Geschrieben von Ha-Jo, DJ1ZBwieso sollte man den TCA440 nicht in bzw ab der 1. ZF eines Empfängers einsetzen?

ich meinte schon speziell die RX mit Aufwärtsmischung (hier mit 1. ZF=45 MHz). Der TCA440 ist bis max. 50 MHz angegeben, da sind 45 MHz je nach Aufbau schon knapp. Entscheidend dürfte aber sein, daß man dort eben wegen der großen Filterbreite einen großsignalfesteren Mischer braucht und die hohe Verstärkung des TCA440 gar nicht sinnvoll nutzen kann, wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob bei dem Elektor-RX überhaupt noch eine zweite ZF folgt.

Für RX mit "normaler" ZF und schmalem Filter gebe ich Dir natürlich recht; ich könnte mir vorstellen, daß ein TCA440 z. B. im K2 ganz vernünftig einzusetzen wäre.



73 de Ulrich, DF4KV

antworten
 
AutorUlrich, DF4KV, Bonn11016
Datum26.10.2005 10:526018 x gelesen
Hallo Herbert,

Geschrieben von HerbertEs handelt sich um Keramikfilter.3khz ist zu schmall,die

OMs hören sich zu dumpf und unverständlich an.6khz geht ganz gut.


Dann gibt es wahrscheinlich noch ein Abgleichproblem; Du kannst ja 'mal prüfen, ob es wirklich 3 kHz bei der schmalen Bandbreite sind; evtl. ist da ein Kondensatorwert zu ändern, der die Bandbreite festlegt.

Mit Rauschen und einem NF-Spektrogramm (Soundkarte) läßt sich das einfach kontrollieren.

Gegen die Übersteuerung des RX-Eingangs durch starke Nebensignale hilft dann noch ein besserer externer Preselektor.



73 de Ulrich, DF4KV

antworten
 
AutorHerbert, Heilbad Heiligenstadt11018
Datum26.10.2005 13:126035 x gelesen
Hallo Ulrich

Danke für dein Interesse und dein Bemühen zu helfen.

Der Hinweis NF-Spektogramm (Soundkarte) ist Spitze.

Der Abgleich 2.ZF beschränkt sich auf ein LC-Filter

eingangs, dann Keramikfilter(Orginal SFR455J)ohne

Kondensatorbeschaltung und ein LC-Filter vor der AM-

Demodulation.Der RX ist auch für AM ausgelegt.

Ich dachte naiverweise ,ich könne durch ein schmales

Filter in der 1.ZF Störungen vom 2.Mischer fernhalten.

Habe hier im Forum gelernt das dies nicht so einfach

geht.

Nochmals danke.

Herbert

antworten
 
AutorRüdiger DK3FB, Meinerzhagen11020
Datum27.10.2005 01:265966 x gelesen
Ich habe schaltbare schmale Roofingfilter mit 2,3KHz Bandbreite bei SSB und 600Hz bei CW/RTTY seit 30 Jahren in der ersten ZF meines Drake R4C

und bei diesem sehr guten Empfänger benötige ich sie eher selten wirklich.

schreibt Peter ,DF3KV



Und Ich dachte ich waere der einzige der noch den R4C betreibt.

Nach dem 1. Mix bei mir wahlweise 2,1 kc LSB oder 2,1USB Sherwood

oder 600 Hz.

Und danach das übliche 4 Khz - 0,250 Khz.



immer noch voll im Einsatz bei schwierig Einsätzen wie WWDX-Test.



Best dx und 73 Rüdiger

n.B.

Gibst irgendwo ein Forum über Drake (in Deutsch)

antworten
 
AutorUlrich, DF4KV, Bonn11033
Datum27.10.2005 19:456073 x gelesen
Hallo Herbert,



Geschrieben von HerbertDer Abgleich 2.ZF beschränkt sich auf ein LC-Filter

eingangs, dann Keramikfilter(Orginal SFR455J)ohne

Kondensatorbeschaltung und ein LC-Filter vor der AM-

Demodulation.


Mit einem 3-kHz-Keramikfilter sollte die SSB-Qualität eigentlich sehr gut sein. Kann man denn die Frequenz vom Trägeroszillator verstellen? Wenn die zu weit danebenliegt, kann es natürlich sein, daß die Signale zu dumpf klingen.

Könntest Du die Schaltung 'mal mailen?



73 de Ulrich, DF4KV

antworten
 
AutorHerbert, Heilbad Heiligenstadt11045
Datum28.10.2005 12:216074 x gelesen
Hallo Ulrich

Der SSB-Trägerosz. ist eine Schaltung bestehend aus, u. a. NE612,

Keramikschwinger CSB455A und C-Diode BB509.Mittels Poti und C-Diode

kann die Trägerfrequenz etwas verschoben werden(besten Höreindruck

einstellen).

Die Schaltung kann ich leider nicht mailen.

Vielen Dank und schönes Wochenende

Herbert

antworten
 
AutorUlrich, DF4KV, Bonn11051
Datum29.10.2005 10:476026 x gelesen
Hallo Herbert,



Geschrieben von HerbertMittels Poti und C-Diode

kann die Trägerfrequenz etwas verschoben werden(besten Höreindruck

einstellen).




ist denn der Höreindruck(Sprache, Rauschen) bei LSB/USB gleichermaßen dumpf?

Reicht der Stellbereich des Potis aus, um das jeweilige Optimum einzustellen?



Ebenfalls noch ein schönes WE

73 de Ulrich, DF4KV

antworten
 
AutorHerbert, Heilbad Heiligenstadt11092
Datum01.11.2005 12:386044 x gelesen
Hallo Ulrich

Dein Hinweis mit Trägerosz. war genau richtig. Habe mich am

Wochenende damit befast.Nachdem ich den Keramikschwinger ent-

fernt hatte,war die BFO-Potieinstellung sehr "spitz".Habe dann

das Poti "gestreckt",und siehe da ,der BFO ließ sich wunderbar

einstellen.Der Keramikschwinger ist durch eine L=2mH überbrückt,

und kann deshalb entfernt werden.(LC-Schwingkreis mit Keramik-

schw.)Komische Schaltung!?

Der Keramikschw. hatte den Einstellbereich zu sehr einge-

schränkt.Ulrich nochmals Danke für deine Hilfe.

Herbert

antworten
 
AutorUlrich, DF4KV, Bonn11111
Datum01.11.2005 22:345989 x gelesen
Hallo,



Geschrieben von HerbertDer Keramikschwinger ist durch eine L=2mH überbrückt,

und kann deshalb entfernt werden.(LC-Schwingkreis mit Keramik-

schw.)Komische Schaltung!?


Hmm, daß man den Keramikschwinger entfernen kann, weil eine Drossel parallel liegt, ist erst einmal nicht verständlich; die Drossel wird die Funktion haben, den Gleichstromzweig, z. B. in einem Colpitts-CO herzustellen. Im Normalfall dürfte der Trägeroszillator ohne den Keramikschwinger nicht mehr frequenzstabil arbeiten; um mehr dazu sagen zu können, müßte man natürlich die Schaltung im Detail sehen. Wenn es jetzt zufriedenstellend läuft, ist ja alles in Butter;-)

73 de Ulrich, DF4KV

antworten
 

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