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31.12.1978

Schneekatastrophe in Schleswig Holstein

Zuerst gab es Eisregen, der dazu f├╝hrte, dass viele Strom und Telefonleitungen unter der Tonnenschweren Eislast ri├čen oder die Masten umknickten. Dannach folgten Sturm und Schneefall. Auf den Spiegelglatten Stra├čen t├╝rmten sich f├╝nf - sechs Meter hohe Schneeverwehungen. Gro├če Teile Schleswig Holsteins und somit mehrere Tausend Menschen waren von der Au├čenwelt abgeschnitten, ohne Strom und Telefon versunken im Schnee.
Die Bundeswehr ist mit Panzern, LKW und Hubschraubern im Einsatz, ebenso Energieversorger, Rettungs und Krankenwagen, Baufahrzeuge und Post (Damals noch f├╝rs Telefonnetz zust├Ąndig). Sie haben zwar Funk, aber es gibt keine gemeinsamen Kan├Ąle und vielfach brechen Verbindungen zusammen. Doch die Funkamateure springen in die Bresche, allein sie waren im Stande in k├╝rzester Zeit mit ihren gr├Â├čtenteils selbstgebastelten Hobby und Experimentierger├Ąten und Antennen ein funktionierendes Kommunikationsnetz aufzubauen. Sie besetzten Kommunikationszentralen, fliegen in Hubschraubern, oder fahren in Panzern und Einsatzfahrzeugen mit. Sie erm├Âglichen eine Koordination der Hilfsma├čnahmen und entlasten die Krisenst├Ąbe, sie geben Stra├čenzustandsberichte ab, leiten Wettermeldungen und Notrufe weiter, koordinieren Hilfsma├čnahmen, Nachschub und ├Ąrztliche Hilfe.


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