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06.01.2005

Hilfe von Funkamateuren im Tsunami Katastrophengebiet

Funkamateure unterstützen die Kommunikationsinfrastruktur in der südostasiatischen Katastrophenregion – Obwohl selbst betroffen, nahmen in Port Blair auf den Andamanen Funkamateure innerhalb kürzester Zeit den ersten Notfunkverkehr auf

Seit der verheerenden Flutwelle sind Funkamateure in der südostasiatischen Katastrophenregion ununterbrochen im Einsatz, um die Nachrichtenverbindungen aufrecht zu erhalten. Amateurfunkstationen in Indien, Sri Lanka, Indonesien, Thailand und Malaysia ermöglichen die Kommunikation in die und in den betroffenen Gebieten. Bis die Kommunikationsinfrastruktur durch Hilfsdienste und Behörden wiederhergestellt ist, spielt der Amateurfunk bei der Bewältigung der Katastrophe eine große Rolle.

Obwohl selbst betroffen, nahmen Funkamateure auf den Andamanen innerhalb von 30 Minuten den ersten Notfunkverkehr auf. Seit dem 3. Dezember waren sie auf der Insel, um dieses bei Funkamateuren seltene und deshalb begehrte Land zu aktivieren. Direkt nach Eintritt der Katastrophe haben sie ihren normalen Funkbetrieb beendet und im Freien vor der beschädigten Unterkunft mit Notfunk begonnen.

Victor Goonetilleke, der Präsident des RSSL (Radio Society of Sri Lanka), des Amateurfunkverbandes auf Sri Lanka berichtet darüber in einer E-Mail an die ARRL, des Verbandes der US-Funkamateure: „Ham radio played an important part and will continue to do so”. Weitere Informationen zur Rolle des Amateurfunks im Katastrophengebiet finden Sie auf der Internetseite der ARRL (http://www.arrl.org/news/stories/2004/12/29/100/?nc=1).

Viele Funkamateure aus der ganzen Welt beobachten weiterhin die Notfrequenzen und sind immer bereit, zu helfen.

Kontakt:
Hans-Heinrich Ehlers, DF5UG, Verantwortlicher für das Auslandsreferat im Deutschen
Amateur-Radio-Club e.V. (DARC), Tel.: 08105/ 24381, E-Mail: df5ug@darc.de




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