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11.03.2007

Unglück in kaukasischen Bergen

Im Hochgebirge ist bei der Bewältigung einer schwierigen Strecke (- an der "besengischen Wand" des "Dschangi-Tau", ein 5058 Meter hoher Berg in der Teilrepublik "Kabardino-Balkaria" der russischen Föderation) eine Bergsteigergruppe aus drei Personen in Not geraten. Die Gruppe war auf 4000 Meter Höhe bei -20 Grad Celsius unterwegs. Ein Tourist der Gruppe ist dabei abgestürzt und umgekommen, ein zweiter hat sich am Bein verletzt. Die Gruppe hatte ein portables UKW-Gerät mitgenommen, mit dem die der Gruppe angehörende einzige Bergsteigerin um Hilfe bitten konnte.Den Notruf auf der Frequenz 145.500 Mhz hat ein Funkamateur namens Vladimir aus der Stadt Maiskij, Rufzeichen UA6XDZ, empfangen. Er hat sofort den Notdienst im Nordkaukasus informiert und den Funkverkehr weiterhin unterstützt, da der benachrichtigte Notdienst keine direkte Verbindung mit den Touristen hergestellt konnte. Dabei half noch ein Funkamateur namens Boris mit dem Rufzeichen UA6GT, der gerade seinen Dienst bei einer staatlichen Einrichtung im Gebirge versah. Er sendete mit seinem Funkgerät - sozusagen als Glied einer Übertragungskette - entsprechende Informationen weiter. Am 14. März 2007 wurden die Verunglückten gerettet.


© Jürgen, DL8MA / gehostet auf www.amateurfunk.de