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26.01.2008
Funkamateure retten Flüchtlinge in Bergnot
Für eine
ukrainische Flüchtlingsfamilie im schweizerisch-italienischen
Grenzgebiet Malcantone am Monte Lema kam Hilfe, dank zweier
Funkamateure, gleich doppelt aus der Luft:
Eine Mutter mit ihren fünf
Kindern war am vergangenen Sonntag über die grüne Grenze ins Tessin
geflüchtet, um in der Schweiz Asyl zu suchen. Bei schlechter Sicht
hatten sie im hohen Schnee die Orientierung verloren.
Mit Hilfe eines Funkgerätes versuchte der 21-jährige Sohn um Hilfe zu
rufen. Der tessiner Funkamateur Claudio Tiziani, HB9OAU, fing die
Notrufe über Funk auf und Dank seinen Erfahrungen aus dem Peilsport
konnte er zusammen mit dem italienischen Funkamateur Carlo
Casalmaiocco, IK2WIU, den Standort der Flüchtlinge recht genau
bestimmen.
Der Hubschrauber der schweizerischen Bergrettung REGA fand
die Flüchtlinge noch vor Einbruch der Dunkelheit anhand der genauen
Positionsbestimmung durch die Funkamateure.
Weitere Informationen auch
unter tinyurl.com/yuqqck
Quelle: DARC
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