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16.12.2007
Hohes Lob für Funkamateur-Einsatz in Oregon und Washington
Schwere Regenstürme, die zu Überschwemmungen und Erdrutschen führten,
haben Anfang Dezember den Nordwesten der USA heimgesucht. In den
Staaten Oregon und Washington
wurden 7 Menschen getötet und Infrastruktur, inklusive Stromversorgung
und Stromversorgung, großflächig zerstört. Freiwillige der
ARES-Organisation der ARRL arbeiteten eng mit dem Amerikanischen Roten
Kreuz, den Katastrophenschutzbehörden und großen Krankenhäusern
zusammen.
Dabei kommt es zu etwas kuriosen Kommunikationswegen. In Clatsop County
im äußersten Nordwesten Oregons wurden die Notrufe auf die 911-Nummer
durch die Telefongesellschaften auf die Notrufzentrale des benachbarten
Columbia County umgeleitet. Von dort gehen die Meldungen über
Amateurfunk zu den zuständigen Leitstellen in Clatsop County, die
wiederum über ihre eigenen (lokalen) Funknetze die Rettungsmittel
einsetzen.
Auch die Kommunikation zu den vielfältig eingerichteten Notunterkünften
und zu den Katastrophenschutzstäben liefen überwiegend über
Amateurfunk, da Telefon-Festnetz und Mobilfunknetze großflächig
ausgefallen waren. Die zeitliche Ausdehnung des Notfall-Ereignisses
zeigte ganz besonders die Vorteile des Amateur-Notfunks - als die
Notstromversorgung der lokalen Amateurfunk-Relais ausfiel, schaltete
man auf Simplex und auch auf Kurzwelle um.
Bei einem Besuch in der besonders stark betroffenen Gemeinde Vernonia im waldreichen Nordwesten Oregons meinte Gouverneur Ted Kulongski: Ich
sage Ihnen, wer die Helden waren, ganz von Anfang an - es waren die
Funkamateure. Diese Leute kamen einfach her und versorgten uns mit
fabelhaften Kommunikationsverbindungen..
Den ausführlichen Bericht, mit eindrucksvollen Bildern, gibt es auf der ARRL Website.
Hermann DF2DR
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