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24.12.2007
RAYNET, der Amateur-Notfunkdienst in Großbritannien
Am Beginn der Notfunkorganisation britischer Funkamateure, RAYNET,
stand eine verheerende Sturmflut, die am 31. Januar 1953 unter anderem
zu weitreichenden Ausfällen des Telefonnetzes an der Ostküste Englands
führte.
Polizeibehörden suchten darauf hin die Unterstützung von lizenzierten
Funkamateuren, um die Rettungsmaßnahmen effektiver koordinieren zu
können. Aufbauend auf diesen Erfahrungen bildete sich 1954 eine kleine
Organisation, die sich zunächst RA-EN nannte.
Heute hat RAYNET, wie die Organisation nunmehr heißt, über 2000
Mitglieder. Neben der Arbeit bei Katastrophen und Übungen engagiert
sich RAYNET vor allem in der Kommunikationsunterstützung von
Großveranstaltungen.
Über die Aktivitäten verschafft das RAYNET Event Diary
einen tagesaktuellen Überblick. RAYNET pflegt einen sehr engen
formalisierten Kontakt zu den unterschiedlichsten professionellen und
ehrenamtlichen Hilfsorganisationen, zur Polizei und zum Militär. Auch
mit der britischen Fernmeldebehörde Ofcom gibt es periodische
Konsultationen. Anders als ARES in den USA ist RAYNET unabhängig vom
nationalen Amateurfunkverband, der RSGB.
Den RAYNET-Rundspruch auf 80m (3,663 MHz +/-QRM) kann man sicher auch
in Deutschland hören - jeden Sonntag um 08:30 britischer Ortszeit (im
Winter = UTC).
Weiterführende Quellen: RAYNET-Website RAYNET-Eintrag in der englischen Wikipedia-Ausgabe
Dr.-Ing. Hermann Schumacher, DARC OV P14 und DRK Kreisverband Ulm - www.mydarc.de/df2dr
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