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16.02.2008
BaWü: Effizientes Krisenmanagement bei großflächigem Stromausfall muss sichergestellt sein
Katastrophenschützer aus dem Land und Vertreter der EnBW tagen gemeinsam in Stuttgart
Zur
weiteren Optimierung der Zusammenarbeit bei der Bewältigung
großflächiger Stromausfälle haben das Innenministerium und die EnBW
Energie Baden-Württemberg AG zusammen mit dem Wirtschaftsministerium in
Stuttgart eine gemeinsame Informationsveranstaltung durchgeführt. Wie
das Innenministerium am Freitag, 15. Februar 2008, in Stuttgart
mitteilte, nahmen rund 40 Mitarbeiter der EnBW und über 70 Vertreter
aus dem Bereich Katastrophenschutz/Feuerwehr der Regierungspräsidien,
der Stadt und Landkreise, der Hilfsorganisationen, der Bundeswehr und
des THW teil.
Ziel der Veranstaltung sei es gewesen, das
jeweilige Krisen- und Notfallmanagement vorzustellen, Kontakte auf
allen Ebenen zu knüpfen und letztlich den Aufbau eines Netzwerkes für
Krisensituationen weiter voranzubringen.
Die Energieversorgung
gehöre zu den wichtigsten Bereichen kritischer Infrastrukturen. Eine
flächendeckende Versorgungssicherheit mit Energie sei unerlässlich.
Doch trotz hoher Sicherheitsstandards der Versorgungsnetze in
Deutschland könnten beispielsweise technische Defekte oder
Naturkatastrophen sowie extreme Wetterereignisse zu großflächigen
Stromausfällen führen. Dies hätten das Schneechaos im Münsterland 2005
und die Folgen des Orkans Kyrill 2007 im Norden und Osten Deutschlands
deutlich gemacht. Die Teilnehmer seien sich darin einig gewesen, dass
zur Bewältigung solcher Ereignisse ein Zusammenwirken zwischen dem
behördlichen Krisenmanagement und dem Notfall- und Krisenmanagement der
EnBW sinnvoll und notwendig sei. Vorbereitende Maßnahmen seien wichtig,
um im Ernstfall Schadensereignisse gemeinsam bewältigen zu können. Dazu
gebe es auch künftig verstärkt gemeinsame Übungen.
Innenministerium Baden-Württemberg
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