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05.02.2009

Lawinenkatastrophe von Galtür im Fernsehen

Die Lawinenkatastrophe von Galtür im Februar 1999, die das Dorf Galtür in Tirol teilweise verschüttete, war eines der größten Lawinenunglücke in Österreichs Geschichte und gleichzeitig der Auslöser der größten Evakuierungsaktionen mittels Hubschraubern in der Geschichte der Republik.

Wegen zahlloser Telefonate, insbesondere von Medien und besorgten Angehörigen, waren sowohl das Festnetz als auch die Mobiltelefonnetze dermaßen überlastet, dass eine Kontaktaufnahme mit den Verantwortlichen in Galtür fast nicht mehr möglich war. Deshalb wurde am 23. Februar 1999 die Kurzwellengruppe des Rotkreuz-Landesverbandes Tirol damit beauftragt, eine Funkverbindung in die von der Außenwelt abgeschnittene Gemeinde herzustellen. Ansprechpartner dort war der Arzt und Funkamateur Walter Köck, OE7WKH, den man kurze Zeit später erreichen konnte.

Am 24. Februar 1999 wurde der erste echte Einsatz einer Kurzwellengruppe des Roten Kreuzes gegen Abend beendet. Die Katastrophe wurde unter dem Titel „Die Jahrhundertlawine“ verfilmt und wird von RTL am Sonntag, dem 8. Februar um 20.15 Uhr ausgestrahlt.


© Jürgen, DL8MA / gehostet auf www.amateurfunk.de