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04.10.2009
Fremde Signale im Zweimeterband [Update]
Update:
Notfunkmanager USKA schrieb:
> Hallo zusammen > > Da das SKH inzwischen in den Erdbebengebieten von Indonesien und Sumatra aktive Einsätze durchführt und der grösste Teil seiner Telekommunikations-Spezialisten sich dort aufhalten, wurde die angesprochene Übung abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. > > (Quelle SKH) > > vy 73 de > > HB9TTQ ; Stefan L. Streif
Fremde Signale im Zweimeterband gibt es diese Woche in der Schweiz.
Im Großraum Schwarzenburg wird von Donnerstag, den 8. Oktober ab etwa 10:00 Uhr Ortszeit bis Freitag, den 9. Oktober um etwa 16:00 Uhr ungewohnter Funkverkehr zwischen 144 und 146 MHz zu hören sein. Die Fachgruppe Telecom des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe, kurz SKH, führt eine Übung mit jenen Zweimeter-Funkgeräten durch, die im Einsatzfall – zum Beispiel bei Erdbeben – verwendet werden.
Aufgrund der so genannten Konvention von Tampere können dafür in der Schweiz auch Amateurfrequenzen von Nichtfunkamateuren benutzt werden. Für die beim Bundesamt für Kommunikation – Bakom – angemeldete Übung werden mit FM-Funkgeräten von rund fünf Watt Ausgangsleistung zahlreiche Frequenzen verwendet, vorzugsweise aber 144,025 MHz, 145,675 MHz sowie 145,400 MHz. Die verwendeten Rufzeichen sind die entsprechen Funktionsbezeichnungen der Rettungskette Schweiz sowie HBK20 bis HBK99.
Bei der Konvention von Tampere handelt es sich um ein zwischenstaatliches Abkommen, das für den Not- und Katastrophenfall die flexible und umfassende Bereitstellung und Nutzung von Ressourcen in der Telekommunikation regelt und das eine internationale Harmonisierung herbeiführen soll. Es trat am 8. Januar 2005 in Kraft. Auch die Bundesrepublik hat das Abkommen unterzeichnet.
Quelle: USKA
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