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23.12.2009
EU-Projekt FORSCHUNGSPROJEKT CAST und Amateurfunk
CAST,
das EU-Forschungsprojekt (COMPARATIVE ASSESSMENT OF SECURITY-CENTERED
TRAINING CURRICULA FOR FIRST RESPONDERS ON DISASTER MANAGEMENT IN THE
EU), das im Juli 2009 unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Friedrich
STEINHÄUSLER (Universität Salzburg, Division of Biophysics and Physics)
an der Universität Salzburg gestartet wurde, bietet dem Amateurfunk im
gesamten EU-Raum eine Plattform zur Zusammenarbeit mit Behörden und
Einsatzorganisationen. Standardisierte Ausbildungen und Ausrüstungen
sollen die Einsatzkräfte auf alle möglichen Bedrohungsszenarien wie
Großschadenslagen, Naturkatastrophen, Terroranschläge und Pannen
technischer Natur vorbereiten.
Der Amateurfunkdienst ist aufgefordert, Lösungen zur Unterstützung der
Kommunikation auszuarbeiten. Der Österreichische Versuchssenderverband
ÖVSV hat mit einem Schreiben des Präsidenten Ing. Michael ZWINGL
(OE3MZC) die Beteiligung an CAST bestätigt. Eine Arbeitsgemeinschaft
von Funkamateuren aus ganz Österreich wird bis Mitte 2010 die Grundlage
eines einheitlichen Ausbildungs- und Ausrüstungskonzepts im
Amateurfunkdienst ausarbeiten, das EU-weite Gültigkeit erhält.
Am 28. November 2009 fand an der Universität Salzburg eine
Informationsveranstaltung statt, die Projektleiter Dr. Steinhäusler
über die Leistungsfähigkeit des Amateurfunkdienstes, der
Kurzwellenfunksysteme des Roten Kreuzes und der technischen
Möglichkeiten des Österreichischen Bundesheeres in Kenntnis gesetzt hat.
http://www.castproject.eu
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